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|  |  | Palais im Großen Garten zu Dresden Lennéstraße/Tiergartenstraße 01069 Dresden

| | |  |  | Das Lustschloss Johann Georg III. Das Palais im Großen Garten wurde 1678 bis 1683 als Lustschloss für den sächsischen Kurfürsten Johann Georg III. vom damaligen sächsischen Oberlandbaumeister Johann Georg Starcke (um 1645–1695) errichtet. Im Schnittpunkt der beiden Hauptachsen des Großen Gartens gelegen, bildet das Lustschloss das Zentrum der Gartenanlage, die sich inmitten der Stadt Dresden befindet. Im französischen Stil errichtet, gilt es als das früheste barocke Bauwerk der Stadt.
| | |  |  | Der Festsaal Im Obergeschoss befindet sich ein großer zweigeschossiger Festsaal, der durch zwei doppelläufige Freitreppenanlagen erreicht werden kann – hier findet das Dresdner Palaisgespräch statt. Im Erdgeschoss befindet sich das Vestibül mit der Ausstellung "Permoser im Palais – Geborgene Originale des sächsischen Barock im Großen Garten", in den Seitenflügeln nach Norden und Süden befinden sich weitere Räume. Der Park, in dem einst höfische Feste stattfanden, lädt Sie zum Verweilen und Nachdenken ein.
| | |  |  | Zerstörung und Wiederaufbau Durch die Luftangriffe am 13./14. Februar 1945 brannte das Palais vollständig aus, Dachaufbau und Inneneinrichtung wurden ein Opfer der Flammen, große Teile der prachtvoll verzierten und mit reichen skulpturalen Schmuck versehenen Fassade wurden zerstört. Im Verlaufe der letzten 50 Jahre wurde kontinuierlich am Wiederaufbau des Gebäudes gearbeitet, die äußere Restaurierung ist seit kurzem abgeschlossen, die Rekonstruktion der Innenräume steht noch aus.
| | |  |  | Die Nutzung des Palais So sind Palais und Festsaal in ihrer großartigen Architektur aber auch mit ihren sichtbaren, durch den Krieg geschlagenen Wunden eine gute Metapher zur Ermunterung aber auch zur Mahnung im Umgang mit den Zukunftstechnologien.
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